Geocaching mit GPS
Geocaching, das seit einigen Jahren auch in Deutschland immer beliebter wird, ist eine Art moderne Schnitzeljagd. Dabei ist das wichtigste Hilfsmittel das GPS Gerät. Als Outdoor GPS wird dabei ein auch in der Natur und bei nassen Witterungsbedingungen nutzbares Gerät bezeichnet. Dabei eignet sich prinzipiell jedes fußgängerorientierte Gerät als Geocaching GPS. Wichtig ist, dass eine geringe Abweichung vorhanden ist, daher eignen sich Autonavigationssysteme nicht als Geocaching GPS.
Die Funktion des eigentlichen Geocachens ist simpel, durch das Ausfindigmachen von geographischen Koordinaten der sogenannten Caches (Schätze) auf speziell drauf ausgelegten Internetplattformen ist der erste Schritt getan. Dabei können auch verschiedene Koordinaten in einem Bereich zu einer Route zusammen gesetzt werden. Als nächstes ist die praktische Anwendung in der Natur gefragt.
Durch das Eingeben der Koordinaten in das Outdoor GPS Gerät erhält man, übermittelt durch ein graphisches Display, die Richtung in der der nächste Cache liegt. Dabei ist darauf zu achten, dass nur die Himmelsrichtung nicht jedoch eventuelle Hindernisse angegeben sind. Bei moderneren , aufwendigeren Outdoor GPS Geräten kann ebenfalls eine Kartenfunktion eingeblendet werden, die den genauen Weg im Gelände und die Position des Caches anzeigt. Hat man die Position mittels Geocaching GPS ermittelt und den Schatz beziehungsweise den Cache, der meist in einer kleinen Dose (etwa Filmdose) oder einer ähnlichen Aufbewahrungsbox gelagert ist, gefunden, kann man sich in das Logbuch des jeweiligen Caches eintragen.
Es ist meist durchaus sehr interessant zu sehen, wer die vorherigen Entdecker des Caches waren. Oft sind die Caches an Plätzen versteckt, die eine schöne Aussicht auf das umliegende Gelände bieten oder in der Nähe eines interessanten Naturschauspiels zu finden sind. Geocaching ist weltweit verbreitet, so lassen sich in vielen Ländern der Erde interessante Caches an faszinierenden Plätze finden.
